Katheter bei Herzschmerzen

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Bereits 2003, nachdem genügend Katheter und Stents gelegt worden waren, hat die weltberühmte Mayo-Klinik aus den USA die folgende ernüchternde Bilanz gezogen:

„Ballon und Stent sind geeignet, Herzbeschwerden zu verringern, also die Symptome zu bessern.
Ballon und Stent verhüten keinen Infarkt und verlängern kein Leben.
Stents verhüten die Ausbildung einer erneuten Verengung an gleicher Stelle, senken jedoch nicht die Häufigkeit von Infarkten oder Todesfällen.“
(74) 

Die Behandlung der koronaren Engpässe mit Herzkatheter, Ballons und Stents verhindert keinen Herzinfarkt und rettet kein Leben. In dieser Aussage tritt das ganze Desaster der gängigen Praxis offen zutage.

 

2007 erschienen die Ergebnisse der COURAGE-Studie(75), für die KHK-Patienten entweder einem Kathetereingriff in Kombination mit intensiver medikamentöser Behandlung unterzogen wurden oder ausschließlich medikamentös behandelt wurden. Die Studie umfasste mehr als 2000 Patienten und wurde über knapp 5 Jahre an 50 kardiologischen Zentren der USA und Kanadas durchgeführt.

Die Anzahl der Verstorbenen war in beiden Gruppen über die gesamte Zeit praktisch identisch. Die Häufigkeit, mit der Herzinfarkte und auch Schlaganfälle auftraten, zeigte ebenfalls keine Unterschiede. Der Ballonkatheter war also zusammen mit mindestens einem Stent nicht in der Lage, Leben zu retten und die Lebenszeit zu verlängern. Auch konnte der Kathetereingriff weder das Auftreten von Herzinfarkten noch das Auftreten von Schlaganfällen verhindern.

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