Strophanthin – ein Glücksfall für Herzkranke

Strophanthin ist ein ideales Mittel für Herzpatienten. Es hat drei wesentliche Wirkungen: Es macht ruhiger, kräftiger und es vermittelt ein wohliges Körpergefühl.

Die beruhigende Kraft des Strophanthins: Die Patienten fühlen sich nicht mehr so gestresst, verspüren weniger Herzunruhe, sind entspannter und schlafen besser. Strophanthin gibt Kraft: Es bessert die Belastbarkeit, körperlich wie mental. Patienten mit Herzschwäche kommen in der Regel besser die Treppen hoch. Auch das Arbeiten fällt leichter.

Ganz generell berichten Herzpatienten unter Strophanthin von einem freieren Gefühl im Brustkorb. Sie können besser durchatmen. „Strophanthin öffnet“, formulierte es ein Patient. Anfälle von Angina pectoris gehen zurück. Auch Anfälle von Vorhofflimmern werden in der Regel schwächer und seltener.

Die Geburtsstunde des Strophanthins: Auf seiner Expedition zur Erkundung der Nebenflüsse des Sambesi stieß David Livingstone um 1860 auf ein Pfeilgift, das von den Einheimischen zur Jagd und im Krieg eingesetzt wurde. Der Botaniker John Kirk, der zum Expeditionsstab gehörte, verwahrte einige dieser Giftpfeile in seinem Gepäck, in einer Tasche, in der er auch seine Zahnbürste aufbewahrte. Eines Morgens verspürte er beim Zähneputzen einen bitteren Geschmack. Weil er fiebrig erkrankt war, war sein Herzschlag spürbar beschleunigt, beruhigte sich jedoch sofort nach dem Zähneputzen. Dieses Ereignis führte zur Entdeckung des Strophanthins durch die westliche Naturwissenschaft.

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