Der Autor

Dr. med. Knut Sroka ist Allgemeinarzt in Hamburg. Die Arbeiten des Mailänder Pathologen Giorgio Baroldi hatten ihm als jungem Arzt die Augen geöffnet. Er lernte, dass die Herzkranzgefäße total überbewertet werden. Ein Herzinfarkt muss andere Ursachen haben als verschließende Kranzgefäße.

Dr. Sroka fand heraus, dass eine Störung in der Steuerung des Herzens zum Herzinfarkt führt. In den neunziger Jahren stand eine neue Methode zur Untersuchung der Herzsteuerung zur Verfügung, die sogenannte „HRV-Analyse“. Mit dieser Methode beforschte Dr. Sroka die Auslösung eines Herzanfalls. Eine renommierte US-amerikanische Fachzeitschrift publizierte diese Arbeit.

Dr. Sroka entwickelte ein Konzept zum Herzinfarkt, das der schulmedizinischen Auffassung grundlegend widerspricht. 2004 konnte er seine Sichtweise in der führenden Zeitschrift der deutschen Kardiologen ausführlich darlegen und veröffentlichen. Er schrieb mehrere Bücher für kritische Patienten, Ratgeber und Websites, die den interessierten Leser mit sinnvollen Alternativen zur Schulmedizin vertraut machen. In dem neuen Buch „Herzinfarkt – Ein Medizinskandal“  bringt Dr. Sroka die Kritik an der herzmedizinischen Praxis auf den aktuellsten Stand und schildert ausführlich sein ganzheitliches Konzept. In zahlreichen Patientengeschichten werden das Scheitern der schulmedizinischen Praxis und die wirkungsvolle Hilfe durch den ganzheitlichen Ansatz lebendig vermittelt.

Auf das Studium der Medizin in Hamburg und Paris folgte eine klinische Ausbildung in Innerer Medizin, Kinderheilkunde und Anästhesie. Dr. Sroka war anschließend über 30 Jahre als Allgemeinarzt in Hamburg tätig und konzentriert sich in den letzten Jahren ausschließlich auf Herzpatienten. Bereits in den siebziger Jahren entdeckte Dr. Sroka die Akupunktur für sich. Ausbildung und Diplom erfolgten in Wien bei Professor Bischko. In eigener Praxis war Dr. Sroka anschließend 4 Jahre nur mit Akupunktur befasst und hat diese Behandlungsmethode während seiner allgemeinärztlichen Tätigkeit stets fortgeführt. Im Frühjahr 1989 reiste er auf eigene Faust durch China. Er hospitierte in einer TCM-Klinik und bekam in den städtischen Parks morgens um sechs beim Qi-Gong eine Ahnung vom inneren Energiefluss und vom Wesen der traditionellen chinesischen Medizin.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit hat sich Dr. Sroka intensiv in der Welt umgesehen, häufig auf den Spuren traditioneller Heilansätze. Die ausführliche Beschäftigung mit dem Ayurveda führte ihn nach Südindien. Besuche bei traditionellen Heilern in Ghana und in der Massai-Steppe in Tansania und vor allem mehrere Aufenthalte bei Schamanen am Amazonas, in Kolumbien und Peru, waren extrem spannend und lehrreich. Für die German Doctors, einer effektiv arbeitenden Hilfsorganisation hat er in den Slums von Kalkutta als Allgemeinarzt gearbeitet. Zwei weitere Einsätze mit den German Doctors führten ihn ins Mathare Valley, einem riesigen Slumgebiet in Nairobi. Er hat dort gern gearbeitet, gern geholfen und von den Bewohnern viel gelernt.

In der Behandlung seiner Herzpatienten spielt das Heilmittel Strophanthin eine wichtige Rolle. Strophanthin ist von der Schulmedizin ausgegrenzt und es herrschen falsche Ansichten zu diesem Medikament. Um seinen ärztlichen Kollegen zu mehr Kenntnis über dieses Mittel zu verhelfen, hat Dr. Sroka 2015 einen Fachartikel zur Neubewertung des Strophanthins veröffentlicht. Als der Strophanthin-Nachschub aus Afrika zu versiegen drohte, ist er in den Kamerun gereist, hat die mühevolle Ernte der Strophanthinfrüchte beobachtet und filmisch dokumentiert und versucht, den Nachschub etwas auf Trab zu bringen.

Wo es dringend erforderlich ist, Widerspruch zu äußern und Widerstand zu leisten, war Dr. Sroka nicht selten dabei. So engagierte er sich in der Hamburger Ärzteinitiative zur Verhinderung eines Atomkriegs in Zeiten, als in Westdeutschland Pershings, atomare Mittelstreckenraketen, stationiert werden sollten und die Ärzteschaft in Katastrophenmedizin trainiert wurde. Ihm und seinen Freunden ging es darum, die Illusion zu entlarven, als könne in einem Atomkrieg effektive ärztliche Hilfe geleistet werden, als sei ein atomarer Angriffskrieg führbar. Zusammen mit einigen ärztlichen Kollegen gründete Dr. Sroka 1982 die westdeutsche Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg) die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und war fünf Jahre im Vorstand aktiv.

Mit seiner lebhaften Frau Elizabeth ist Dr. Sroka seit langem verheiratet. Sie kommt aus Minneapolis/Minnesota. Sie haben zusammen zwei erwachsene Kinder und drei entzückende Enkelkinder. Ihr Lebensmittelpunkt ist ihr Haus mit Garten mitten in Hamburg und sie wünschen sich noch weitere Jahrhundertsommer wie 2018.